Chronologie

Ein Rückblick über die letzten 10 Jahre

Raiffeisenbank Jochberg

Die Jahre seit dem Umbau im Jahr 1988 dienten vor allem dazu, den Kundenbezug zu verstärken und die Raiffeisenbank Jochberg als Universalbank mit dem umfassenden Dienstleistungsangebot von der Bausparkasse bis zur Versicherung im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.

Gerade die 90er Jahr bringen im ganzen Bankdienstleistungssektor eine Verschärfung des Wettbewerbes mit sich und auch kleine Banken wie die Raiffeisenbank Jochberg konnten sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Umso erstaunlicher war es, dass die Betriebsergebnisse kontinuierlich gesteigert werden konnten und damit eine Eigenkapitalbasis geschaffen wurde, welche der beste Garant für den Weiterbestand dieses "Bankennahversorgers" sein sollte.

In den Jahren 1994/95 wurde dann eine umfangreiche Kooperation mit der Raiffeisenbank Kirchberg vereinbart, welche sich nicht nur auf die Schaffung gemeinsamer Organisationsstrukturen erstreckte sondern auch die Bereiche Innenrevision und Marketing umfasste. Aus dieser Zeit resultiert auch das neue Logo der Raiffeisenbanken, welche durch die Form des Berges auch die dynamische Entwicklung der beiden Raiffeisenbanken signalisieren sollte. Die wechselseitige Geschäftsleiterbestellung der beiden Direktoren Josef Meindl und Peter Roman Bachler war sozusagen nur das sichtbare Zeichen dafür, wie sehr die beiden Banken schon zusammengewachsen sind.

Einher mit der ständigen Vertiefung der Kooperation gingen auch Gespräche mit der Raiffeisenbank Kitzbühel. Diese Gespräche mündeten sodann im Mai 1999 in der Eröffnung des gemeinsamen Raiffeisen Service Centers in Kitzbühel. In diesem Abwicklungszentrum der drei Banken werden alle Back-Office-Arbeiten erledigt und sind auch die Stabstellen Innenrevision, Controlling, Marketing und Organisation beheimatet. Seitens der Raiffeisenbank Jochberg sind im Raiffeisen Service Center insgesamt drei Mitarbeiter tätig. In Jochberg sind neun Mitarbeiter tätig, wobei drei Mitarbeiterinnen als Teilzeitbeschäftigte angestellt sind. Im Jahr 1999 wurde dann der gesamte Schalter umgebaut und Teile des 1.Oberschosses neu gestaltet. Der Schalter wurde zur "Raiffeisen-Service-Bank" umgestaltet und damit ein zukunftsweisendes Konzept verwirklicht, wo der Kunde die Möglichkeit erhält, fast alle Banktransaktionen an Automaten abzuwickeln und im Gegenzug damit die Mitarbeiter der Raiffeisenbank Jochberg jene Zeitressourcen bekommen, um noch besser und kundenorientierter beraten zu können. Das Konzept wurde von vielen Banken aus ganz Osterreich besichtigt und die Entwicklungszahlen der Geschäftsjahre 1999 und 2000 bestätigen die Richtigkeit dieses Schrittes.

Das Geschäftsjahr 2000 konnte mit einem Rekordbetriebsergebnis von rund ATS 13,5 Mio. abgeschlossen werden. Vorstandsvorsitzender Hans Bachler und Aufsichtsratsvorsitzender Heinrich Hörl konnten damit in ihrer
langjährigen Tätigkeit als Funktionäre der Raiffeisenbank Jochberg im Namen Ihrer Kollegen eine überaus erfolgreiche Bilanz ziehen und die Kooperation mit den Raiffeisenbanken Kirchberg und Kitzbühel sollte auch der Grundstock für die weitere erfolgreiche Entwicklung der Raiffeisenbank Jochberg darstellen.